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Buchenwald

Das 1939 geplante und 1945 befreite ehemalige KZ Buchenwald wurde in seiner jetzigen Form als Gedenkstätte 2007 eröffnet. Die Schüler hatten hier die Möglichkeit, sich während einer Führung und auf dem Gelände über die grausamen Taten der NS – Zeit zu informieren.

Während der Führung wurde immer wieder der krasse Unterschied zwischen dem Leben der SS-Männer, die sich ihre Freizeit durch einen direkt an das Lager grenzenden Tierpark versüßten, und dem unmenschlichen Dasein der Häftlinge, die jeden Tag aufs Neue um ihr Leben kämpfen mussten. Von insgesamt 250.000 Menschen starben über 56.000. Obwohl es in Buchenwald keine Gaskammern gab, wurden hier die Häftlinge durch Schwerstarbeit (bis zu 16 Stunden am Tag), willkürliche Erschießungen oder durch eine Epidemie ermordet.

Auch das Krematorium, was noch im Original vorhanden ist, konnten die Schüler besichtigen. Hier wurden von 1942 an mehrere Leichen gleichzeitig in Tierkadaververbrennungsöfen verbrannt. Gleichzeitig wurden im Keller die politischen Gegner an Haken erdrosselt. Der Jüngste war gerade einmal 16 Jahre alt, er war nicht der Jüngste im Lager, von den 800 Kindern war eines sogar nur zweieinhalb Jahre alt!

Trotz der Behandlung der NS-Verbrechen im Unterricht bietet Buchenwald als Gedenkstätte einen direkteren Blick auf das Leiden derer, die das Ausmaß der NS-Ideologie zu spüren bekommen haben.

Um 21:30 Uhr kamen die Klassen wieder an der CRRS an.

Fazit: Es hat sich gelohnt den weiten Weg auf sich zu nehmen, um Buchenwald zu besuchen.










Autor: Merlin Blom